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Generelle Informationen

CUSCO-DIE HEILIGE STADT
Cusco, auch archäologische Hauptstadt von Amerika genannt, ist eine traumhafte Stadt, die attraktiv und zugleich enigmatisch ist. Das erste Auffallende von Cusco sind die Inka Mauern, die mit enormen Steinblöcken gebaut wurden. Die meisten Reisenden möchten wohl die Inkahauptstadt Machu Picchu (übersetzt: Alter Berg) kennenlernen, indem sie während vier Tage den langen Inka-Pfad durchwandern oder einfach innert ca. vier Stunden per Eisenbahn dorthin gelangen wollen. Die Stadt befindet sich in einer Höhe von mindestens 3'360 m.ü.M. in den südamerikanischen Kordillieren der Anden. Das Klima ist recht angenehm, kühl und trocken. Zwischen November und April ist Regenzeit, von Mai bis Oktober trocken und kühl (ideal für den Reisenden). Der Name CUSCO kommt von der Inkasprache “Ketschua“ und heisst übersetzt “QOSQO“ – “Nabel der Welt“.

Cusco ist ebenfalls eine Mestizen- und Kolonialstadt mit antiken Tempel- und Hausanlagen sowie ein gastronomisches Paradies für Feinschmecker andinischer Spezialitäten wie u.a.: Maiskolben, Kartoffeln und Aji (pikantes dressing) mit europäischen Fleischspezialitäten verbunden. Land der unbegrenzten Naturlandschaften und faszinierender geographischer Lage; Cusco ist eine Stadt die die Menschheit gerne kennenlernen will.

LEGENDE UND GESCHICHTE
Der Sage nach wurde die Gegend in grauer Vorzeit von den Tampus, einem Volk der Quechua-Indianer, bewohnt. Sie sollen die ersten Menschen gewesen sein – älter seien nur die Götter. Um das Jahr 1200 herum gründete demnach der erste Inka Manco Cápac, der Sohn der Sonne, mit seiner Schwester Mama Ocllo die Stadt Genauere Überlieferungen gibt es erst vom 9. Inka, Pachacútec Yupanqui.

Während seiner Regierungszeit von 1438 bis 1471 erweiterte er das Inkagebiet in den Zentralanden vom Titicacasee bis nach Junín. Das Reich wurde nach den vier Himmelsrichtungen aufgeteilt (auf Quechua Tawantin suyu, tawa – vier, suyu – Land), seine Flagge war die Regenbogenfahne (Wiphala) und Cusco entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum.

Diese vier Himmelsrichtungen sind im Andenkreuz als Balken repräsentiert, das Loch in der Mitte repräsentiert Cusco. Die Stadt war zudem in zwei Stadthälften gegliedert, Ober-Cusco (Hanan Qusqu) und Unter-Cusco (Urin Qusqu). Zu Unter-Cusco gehörten die ersten fünf Inka-Herrscher (Sinchi), ab dem sechsten waren es Herrscher von Ober-Cusco mit dem Titel Inka. Pachacútec Yupanqui liess in der Umgebung landwirtschaftliche Terrassen (Inka-Terrasse) zum Anbau von Mais errichten, um damit die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Kanäle zu den Flüssen Saphi (Quechua: „Wurzel“) und Tullumayu („Knochenfluss“), die durch die gesamte Stadt führten, versorgten die Einwohner mit frischem Wasser und hielten die Stadt sauber.

Túpac Yupanqui übernahm 1471 als 10. Inka die Herrschaft des Reiches von seinem Vater. Unter seiner Führung errang das Inkareich die grösste Ausdehnung. Durch Eroberungszüge konnte er das Gebiet zwischen Quito im heutigen Ecuador und Santiago in Chile dem Reich einverleiben. Hohe Würdenträger der unterlegenen Stämme wurden nach Cusco berufen und mit wichtigen Verwaltungsfunktionen betraut. Dieser geschickte Schachzug sorgte nicht nur für innere Ruhe, sondern liess Künstler, Denker und Wissenschaftler ansiedeln. Huayna Cápac, der 11. Inka, übernahm 1493 das Reich. Er verlegte seinen Hauptsitz nach Quito und bemühte sich um eine weitere Expansion.

Kurz vor seinem Tod (1525) teilte er das Reich zwischen seinen Söhnen Atahualpa und Huáscar auf. Atahualpa erhielt die nördliche Region und residierte in Cajamarca, während Huáscar den südlichen Teil mit Cusco als Regierungssitz erhielt. Die folgenden Jahre waren geprägt vom ständigen Konflikt zwischen den beiden Brüdern. Obwohl Huáscar von den Inkas geschätzt wurde, unterlagen seine Leute den kampferprobten Truppen aus dem nördlichen Territorium im Jahr 1532.

Huáscar wurde dabei gefangen genommen und hingerichtet. Atahualpa war damit der uneingeschränkte Herrscher über das gesamte Inkareich. Am 16. November 1532 nahm Pizarro Atahualpa gefangen und marschierte gegen Cusco. Er erreichte die Stadt am 15. November 1533, plünderte und brandschatzte die Stadt. Er liess fast alles Gold und Silber einschmelzen und Tempel und Paläste abreissen. Nur wenige Mauern widerstanden den Verwüstungen. Die Steine wurden dann zum Bau der kolonialen Kirchen benutzt. Pizarro setzte Manco Cápac II., den Halbbruder Huáscars, als Marionettenherrscher auf den Thron.

1535 floh Manco Cápac II aus seiner Gefangenschaft und organisierte einen gross angelegten Aufstand. Mit über 100.000 Mann marschierte er gegen Cusco und belagerte die Stadt. Die Spanier wurden fast niedergerungen. Nur durch einen gewagten Ausfall und einer blutrünstigen Schlacht bei Sacsayhuaman konnten sie in letzter Sekunde eine Wende herbeiführen. Cusco wurde dabei völlig zerstört. Pizarro zog sich noch im selben Jahr an die Pazifikküste zurück und gründete die Stadt Lima. Damit verlor Cusco seine einstige Bedeutung und verkam zu einer unwichtigen Kolonialstadt. 1650 wurde Cusco durch ein Erdbeben zerstört, doch die von den Inkas errichteten Grundmauern der Paläste und Tempel, die schon die Zerstörung durch die Spanier überstanden hatten, widerstanden dem Erdbeben. Zwei Aufstände der Indios (1780 und 1820) wurden blutig niedergeschlagen. Als 1911 die auf einem Berg verborgene Stadt Machu Picchu entdeckt wurde, änderte sich die Bedeutung der Stadt. Sie entwickelte sich zum grössten Touristenzentrum in Peru.

Ein neuerliches Erdbeben im Jahr 1950 zerstörten die wieder aufgebauten Kirchen und Häuser. Cusco wurde zu 90 % zerstört. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren Kolonialbauten wurden 1983 durch die UNESCO zum Welterbe erklärt.

GRENZEN
Im Norden grenzt Cusco an die Dschungel von Junín und Ucayali, im Süden an Arequipa und Puno, im Osten mit dem amazonischen Becken von Madre de Dios und im Westen mit den Bergen von Apurímac und dem Dschungel von Ayacucho. Aktuell ist die regionalisierung Cuscos, das zu einer Region wurde.

HÖHENLAGE
Cusco liegt auf ungefähr 3'350 m.ü.M., was aus ihr eine der höchsten Städte der Welt macht.

KOORDINATEN
Die Stadt befindet sich 13º30’45’’ SL und 71º58’33’’ OL ab Greenwich.

Zeit: Die peruanische Uhrzeit liegt bei 5 Std. ab GMT (Greenwich Meridian Time) und ist der EST (Eastern Standard Time) der Vereinigten Staaten (USA) gleich.

Referenzielle Zeiten: Falls es in Peru 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Santiago de Chile und Caracas 13:00 Uhr; in Río de Janeiro und Buenos Aires 14:00 Uhr; in New York 12:00 Uhr, und in Tokio 02:00 Uhr+1 Tag.

KLIMA
Das Klima Cuscos ist relativ frisch. Die mittleren Temperaturwerte liegen zwischen 10,3ºC und 13ºC (50,54ºF und 52,34ºF). Zwischen Winter und Sommer herrscht bloss ein kleiner Unterschied. Normalerweise ist es nachts jeweils kalt und morgens wärmt es langsam. Während sonnigen Tagen erreichen die Temperaturen bis 20ºC.

Cusco befindet sich unter makro-klimatischer Luftverhältnisse von den süd-östlichen Dschungelregionen, des Hochlandes und der Patagonien-Provinz. Die Winde die von den Höhen Perus und Boliviens herwehen, sind angesichts dessen kalt und trocken, gleich wie die von Patagonien.

Die Tälerwinde machen gegenteilig das wärme und feuchtere Klima aus. Die Winde aus den südlichen Dschungeltälern machen eine Riesenmasse von feuchter Luft aus.

Die Höhe und Nähe an den Äquator machen aus, dass das Klima sich so differenziert:

- Die Regenzeit, zwischen November, Februar und März, Wassermenge zwischen 600 und 1'000 mm.

- Die Trockenzeit, von Februar oder März bis Oktober. Während des Monats Juni sinken die Temperaturen auf 5ºC oder 7ºC oder tiefer (23ºF oder 19,4ºC) und können sogar bis unter die Gefriergrenze (0ºC) sinken.

Wärmere Klimas (feucht und trocken)

Feuchte Klimas:
Anzutreffen in den tieferen Dschungelzonen, im Norden, im tiefen Urubamba-Tal, östlich des Departements, bei Eingang zu den Pillcopata- und Araza-Tälern.
- Regenmenge: über 1'000 mm pro Jahr
- Temperaturen:
- Maximum: um die 30ºC
- Mittlerer Wert: zwischen 23ºC und 25ºC
- Minimum: um die 20ºC

Trockene Klimas:
Die trockenen Klimas sind in den tieferen Weilern wie Schluchten, Apurimac-Fluss, zentral- und südöstlicher Teil des Departements anzutreffen.
- Regenmenge: weniger als 500 mm pro Jahr
- Temperaturen:
- Maximum: bis 32ºC
- Mittlerer Wert: zwischen 17ºC und 18ºC
- Minimum: bis 4,4ºC

Lauwarme Klimas (feucht und trocken)
Diese Klimas sind in den inter-andinischen Tälern anzutreffen, u.a. in der zentralen Zone des Departements von Cusco, wo die unterschiede sich markant spürbar machen, d.h. in den östlicheren Teilen eher feucht, in den westlichen Teilen eher trocken. Die verschiedenen Klimazonen sind für die Landwirte von grosser Bedeutung.
- Temperaturen:
- Maximum: bis 29ºC
- Mittlerer Wert: zwischen 11ºC und 16ºC
- Minimum: zwischen 7ºC und -4ºC

Kalte Klimas (feucht und trocken)
Vor allem anzutreffen in den höheren Tal-Gegenden und in den von Gletscher umgebenen Zonen: d.h. in den Zonen über 3'800 m.ü.M.
- Temperaturen:
- Maximum: bis 10ºC
- Mittlerer Wert: kommt auf die Höhe an
- Minimum: unter 0ºC

FEUCHTIGKEIT: In den niederen Zonnen der Täler von Cusco beträgt die Jahresdurchschnittsfeuchtigkeit ungefähr 64%

   


 

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